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Von A nach B in 28 Möbeln: Das große Finale

FINALE, oooh-ooooh! Unglaublich... Ich habe es wirklich geschafft!

Ich gebe zu: Kurz vor Reisebeginn war ich ziemlich nervös. Seht euch nur mal das erste Video an, ich hatte kaum geschlafen, keine Ahnung wie die nächsten Tage werden würden...und genau so sehe ich auch aus :-D Eine liebe Freundin gab mir noch kurz vorher mit auf den Weg, dass ich - wenns wirklich hart auf kommt – das Experiment doch immer noch jederzeit abbrechen könnte. Das hat mich zwar etwas beruhigt, aber in Frage kam es für mich insgeheim nie. Lieber hätte ich eine Nacht auf der Straße geschlafen.

Mein letzter Tag, der mich - ausser ins heiß ersehnte Ziel nach Wels - noch zur letzten Beweisfoto-Filiale nach St. Pölten führen sollte, verlief letztendlich sehr angenehm. Ich konnte noch die letzten beiden Kommoden gegen die Wegstrecken Wien-St.Pölten-Wels sowie den Transfer in St. Pölten zum Möbelix hin und zurück eintauschen und schon war ich am Weg ins Ziel, wo mich ein herzliches Welcome Back Team applaudierend zurück empfing. Da hab ich ganz schön Augen gemacht :) Echt schön! 

Frau Tau mit ihrer neuen Tattoowierung.jpg

Was habe ich vom Experiment mitgenommen?

Was habe ich also, außer den vielen Menschen, die ich auf meiner Reise kennengelernt und die vielen Sachen, die ich unterwegs erlebt habe, für mich von diesem Experiment mitgenommen?

1. Österreich ist sowas von schön!

Wenn man in 7 Tagen jedes Bundesland 1x besucht, kommt man ganz schön schnell ganz viel rum. Besonders wenn man mit dem Zug reist, wird einem wieder bewusst, in was für einem schönen Land wir eigentlich leben. Die Berge, die Täler, die Seen, die Orte – einfach ein Wahnsinn. Ich habe mir vorgenommen ganz bald wieder Richtung Westen zu fahren, auf meiner Bucket List steht nun also fix eine Rundreise durch Österreich per Zug. Und das würde ich euch auch ganz stark empfehlen.

2. Geht mehr aufeinander zu!

Die Österreicher sind scheue, schüchterne und vor allem skeptische Menschen. Wenn man hier jemand Fremden einfach so anspricht, muss man sein Gegenüber mit den ersten Worten überzeugen, dass man kein Fall für die Psychatrie ist. Die Menschen sind einfach nicht gewohnt, sich unbekannterweise miteinander zu unterhalten. Dabei ist es echt erstaunlich, wie offen Herr und Frau Österreicher dann letztendlich doch sind, wenn man sie erst einmal überzeugt hat, dass nix Schlimmes passiert ;-)

3. Ich bin dankbar.

Wirklich sehr dankbar war ich auf meiner Reise für unser großartiges Trinkwasser. Es ist nicht selbstverständlich, dass man einfach überall den Wasserhahn aufdrehen und sich seine Trinkflasche kostenlos damit anfüllen kann.  Anfangs war es natürlich ungewohnt, sich ohne Geld durchzuschlagen. Durch unsere Tauschgeschäfte kamen wir aber recht flott an Bares bzw. an entsprechende Gegenleistungen - und so dann auch schneller weiter. Man muss sich nur mal dran gewöhnen!

Frau Tau an ihrem Zielpunkt, der Möbelix Filiale in Wels.jpg

4. Say yes to new adventures!

Ich habe es getan: Ich habe meine Comfort Zone verlassen. Bevor man so etwas tut, ist es kaum vorstellbar, es irgendwann zu schaffen. Aber wenn man sich wirklich überwindet – und zwar nicht nur seine Bequemlichkeit, sondern auch seine Befürchtungen, Sorgen und Ängste - dann fühlt man sich als könnte man alles schaffen. Und man ist dem sicher auch immer einen Schritt näher, je öfter man die eigene Comfort Zone überwindet.

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5. Last but not least: Freunde.

Ich bin so dankbar für alle meine lieben Freunde, Kollegen, Familienmitglieder und neue Bekannte, ohne deren Rückhalt und Unterstützung ich dieses Abenteuer bestimmt nicht so durchgezogen und geschafft hätte! Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an:

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- Mein Herrli, der vorher, währenddessen und danach immer ein offenes Ohr für mich hatte und der mir ab dem ich gefragt wurde, ob ich mich auf dieses Experiment einlassen würde, immer zur Seite stand und mich darin bestärkt und fest an mich geglaubt hat.

 

- Meine allerbeste Freundin Kirscherina, die - seitdem es mich gibt – sowieso IMMER und ÜBERALL für mich da ist und mit der ich immer ICH sein - Meine Mama, mit der ich mich erst vor Beginn der Reise wieder zusammengerauft habe. Es bedeutet mir sehr viel, dass wir beiden auf meiner Reise jeden Tag telefoniert haben und ich wieder das Gefühl hatte, eine Mama zu haben <3 So alt kann man gar nicht werden, dass einem die Mama nicht fehlt, wenn man keinen Kontakt zueinander hat.

 

- Allen am Experiment beteiligten Leuten, die ich unterwegs kennenlernen durfte: Meinem ersten Tausch-Mx Superhero Alexander Hirnböck; Johanna aus Innsbruck (danke für den Schlafplatz!), den beiden Ladies, die mich in Innsbruck doch noch zum Bahnhof gebracht haben; Gerald und Vroni sowie Carlos und der großartigen Pizzeria La Campannina in Villach; Mischa, Myriam und Thomas im Hotel Daniel in Graz; besonderer Dank geht an Carina aus Graz für die supernette Fahrt nach Bad Waltersdorf; dem Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf für die spontane Mitarbeit; sowie natürlich meiner Tätowiererin Viola von Vienna Ink Lines für meine ewig bleibende Erinnerung und Nina bzw. Ilse für die tolle Unterstützung am letzten Tag im Zieleinlauf und natürlich auch allen Mitarbeitern von Möbelix, die uns unterwegs so nett unterstützt haben!

Danke auch lieber Felix, speziell an Dich, dass du dich auf diese Reise mit gewagt, mich sogar gut ausgehalten und alles so toll dokumentiert hast! Big Hands!!! Ich werde dieses Erlebnis so schnell sicher nicht vergessen :) Hat mich gefreut, ein Teil davon sein zu dürfen!

 

 Superzischigst*Eure Tau