Hochbeete

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Hochbeete: Gärtnern next level

Wer in puncto eigene Ernte hoch hinaus und vor allem die schönen Seiten der Gartenarbeit genießen will, der sollte sich unbedingt ein Hochbeet für Garten, Terrasse oder Balkon zulegen. Diese erhöhte, ergonomische Alternative zum ebenerdigen Beet liegt gerade im Urban Gardening voll im Trend und ist bei Gärtnern vom Kindes- bis zum Seniorenalter beliebt. Mit einem Balkonhochbeet wird sogar für Stadtbewohner der Traum von Gemüse und Co. aus dem Eigenanbau wahr. Und das bei verlängerter Gartensaison, denn die Pflanzen haben es im Hochbeet rund 5 °C wärmer als im Erdbeet. Das hat mit der besonderen Schichtung im Inneren zu tun, über die sich Hochbeete außerdem selbstständig mit Dünger versorgen. Pflanzenpflege leicht gemacht!
Hochbeete

Vorteile

  • Erleichterte Gartenarbeit auf rückenfreundlicher Höhe
  • Ermöglichen Anbau auch am Balkon oder auf der Terrasse
  • Kein Umgraben und Düngen nötig
  • Längere Gartensaison bzw. ganzjährig nutzbar
  • Höhere Ernte dank idealer Bedingungen
  • Besserer Schädlings- und Schneckenschutz
  • Weniger Probleme mit Unkraut, da sich dessen Samen und Triebe meist in Bodennähe verbreiten
Möbelix-Tipp
Welche Pflanzen gehören nicht in Hochbeete?
Aufgrund des begrenzten Platzangebots eignen sich wuchernde Gewächse wie Kürbisse oder Zucchini nicht fürs Hochbeet. Gegen hoch wachsende Staudentomaten, Stangenbohnen usw. spricht, dass man die Früchte bei der Ernte nicht mehr gut erreicht. Auch der stabile Wuchs könnte zum Problem werden.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Bevor Sie ein Hochbeet kaufen, sollten Sie sich vor allem überlegen, wie viel Platz zur Verfügung steht. Bei wenig Stellfläche sollte auch das Hochbeet schmal und klein sein. Und wer wird es benutzen und was soll darin angepflanzt werden? Für ein reines Kräuterhochbeet etwa genügt ein kleines Hochbeet, während Salate und Kohlgewächse einfach mehr Platz brauchen. Auf die Pflanzen sollte außerdem die Höhe des Hochbeets abgestimmt sein. Erdbeeren fühlen sich ab 100 cm wohl, während Kartoffeln auf 30 cm gedeihen. Die meisten Hochbeete kommen auf 80 bis 100 cm und reichen so dem Durchschnittsmenschen für bequemes Garteln etwa bis zur Hüfte. Damit alle Stellen von den Rändern in Reichweite liegen, sollte die Breite maximal 130 cm betragen. Ein wichtiger Punkt ist außerdem der Standort, weil es unterschiedliche Arten von Hochbeeten gibt. Für den Garten ist das klassische Kastenhochbeet die erste Wahl, während das ideale Hochbeet für Balkon und Terrasse ein Tischhochbeet auf Füßen und mit geschlossenem Boden ist. Letzteres ermöglicht sogar Gartenarbeit im Sitzen bzw. im Rollstuhl und ist besonders flexibel, vor allem mit Rollen ausgestattete Modelle.

Materialien und Optik

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Holz

Die Natürlichkeit des Materials steht dem höheren Pflegeaufwand gegenüber, denn selbst Hartholz ist empfindlicher, was Witterung und Feuchtigkeit betrifft. Daher ist das Auskleiden mit Folie bei einem Holz-Hochbeet unabdingbar. Neben Kiefer, Fichte oder Akazie ist vor allen Dingen widerstandsfähiges Lärchenholz beliebt für Hochbeete. Die meisten Modelle sind unbehandelt, aber auch farbig lasierte sind erhältlich.

Metall

Diese lange haltbaren Hochbeete sehen modern und eher funktional aus, wobei es sie auch in anderen Farben als Anthrazit, Grau oder Schwarz und in vielfältigen Formen gibt. Das Material ist sehr witterungsbeständig und langlebig. Verzinkte und/oder pulverbeschichtete Oberflächen sind besonders gut vor Korrosion geschützt. Metall ist ein guter Wärmeleiter, was manchen Pflanzen mehr (etwa mediterranen), anderen weniger zugutekommt.

Kunststoff

Mit dem geringen Gewicht und der eher kompakten Größe ist es das perfekte Balkonhochbeet und eignet sich auch bestens für den Wintergarten. Praktisch ist es zudem, falls Sie vorhaben (demnächst) umzuziehen, da es einfach auf- und abzubauen ist. Generell ist ein Exemplar aus Kunststoff einfacher umzuplatzieren und Sie bleiben damit flexibler. Preislich sind diese Hochbeete zudem die günstigste Variante.

Weitere Infos

Wie ein Hochbeet befüllen?

Das klassische Hochbeet funktioniert wie ein „Hügelbeet in der Kiste“, denn es hat denselben mehrschichtigen Aufbau. Abhängig von der Hochbeet-Höhe ist jede Schicht 10 bis 30 cm hoch.
  1. Drainageschicht aus gröberen Holzteilen, Ästen, Zweigen, Steinen oder Tonscherben – für Luftzirkulation gegen Fäulnis
  2. Füllschicht mit Grasschnitt, Stroh, Kleintier-Einstreu oder Grassoden mit der grünen Seite nach unten – optional Kalkstickstoff zum Düngen und gegen Pilze
  3. Gartenabfälle wie Laub, Gras, feine Häcksel – höher als die anderen Schichten
  4. Kompostschicht aus Gartenerde, Kompost, verrottendem Laub
  5. Pflanzschicht mit Erde, die auf die Bepflanzung abgestimmt ist (z. B. Kräuter-, Garten-, Humuserde …)

Durch die natürliche Verrottung sinkt die Füllung mit der Zeit ab und sollte einmal pro Jahr aufgefüllt werden. Das sollte man sich für den Frühling oder Herbst vornehmen, denn zu diesem Zeitpunkt hat man meist Abfälle von der Gartenpflege, die man dazu verwenden kann. Statt in Gartenabfallsäcke kommen diese also ins Hochbeet. Alle fünf bis sieben Jahre sollte man den Inhalt gänzlich austauschen und so für frische Nährstoffe sorgen.

Aufbau, Gießen und Überwintern

Handelsübliche Modelle können meist mittels einfachem Stecksystem zusammengesetzt werden, etwa auch zu einem Hochbeet in L-Form. Als Standort wählt man einen ebenen Untergrund mit gelockerter Erde. Für Wasserablauf und Belüftung haben sich senkrecht in den Boden eingelassene Kantensteine oder Gehwegplatten bewährt. Unter die unterste Schicht und hochgezogen an den Seiten kommt noch feiner Maschendrahtzaun. Bei maximal 0,7 cm Durchmesser haben Wühlmäuse keine Chance. Wird das Hochbeet am Balkon oder auf der Terrasse aufgestellt, legt man Filtervlies darunter aus. Wichtig: Man muss mehr gießen, insbesondere bei einem Hochbeet aus Aluminium oder Stahl, das sich mehr aufheizt. Anders als im ebenerdigen Flachbeet können sich die Pflanzen nicht selbst über das Grundwasser versorgen und durch die höhere Temperatur im Inneren verdunstet mehr Wasser. Dafür können Sie Hochbeete ganzjährig verwenden und etwa Wintergemüse ernten. Dazu ist ein Hochbeet mit Deckel bzw. Frühbeetaufsatz empfehlenswert, denn Acrylglas schützt wie bei Gewächshäusern gut vor Frost. Um das Material im Winter zu schonen, kann man das Hochbeet selbst mit Vlies umwickeln.

Tipps fürs Hochbeet

  • Standort : Grundsätzlich können Hochbeete überall aufgestellt werden – je nachdem, welche Pflanzen vorgesehen sind und wie viel Schatten oder Sonne sie brauchen. Ideal ist aber eine Nord-Süd-Ausrichtung.
  • Schädlingsschutz : Ziehen Sie zwischen Untergrund und Hochbeet rostfreien Maschendraht (max. 0,7 cm Maschenweite) ein, damit sich keine Nager von unten hineingraben. Am oberen Rand können Sie eine Schneckenschutzkante fixieren.
  • Wasserversorgung : Profis denken bereits bei der Planung und Befüllung an Bewässerungssysteme.

FAQ

Schöne Hochbeete günstig kaufen

Egal ob das Hochbeet Balkon, Terrasse oder Garten zum Paradies für Pflanzen und Gärtner gleichermaßen machen soll, bei Möbelix finden Sie eine tolle Auswahl von der einfachen Kastenform bis zum Hochbeet mit Dach! Unterschiedliche Größen, Formen und Höhen sorgen dafür, dass jeder das passende Hochbeet günstig kaufen kann.